Linux: Die letzte Schlacht des HMS Unity


unity
Ich nutze jetzt Unity seit der Einführung mit Ubuntu 11.04 als Standard-Desktop. Ich fand das Design recht ansprechend und dachte mir Anfang an die Bedienung wird man sich schon gewöhnen. Nach fast zwei Jahren musste ich mir doch jetzt selbst eingestehen, man gewöhnt sich nicht daran. Es ist und bleibt einfach umständlich, vorallem im Einsatz mit zwei oder drei Monitoren. Wenn man wie ich einfach oft 40 oder mehr Fenster offen hat, ist man mehr am Fenster suchen als alles Andere. Desweiteren ist seit Ubuntu 12.10 der Resourcenverbrauch von Unity so groß geworden, dass es auf meinem Core2Duo 2,66 2,26 Ghz mit 8 GB RAM nicht mehr flüssig läuft. Anmerkung — Dies bezieht natürlich nicht auf Unity alleine sondern in Verbindung mit den geöffneten Anwendungen. —

Lange Rede kurzer Sinn es musste eine neue Desktop-Umgebung her. Meines Erachtens waren meine Anforderungen nicht allzu groß, von daher war ich doch erstaunt, dass das ganze Unterfangen doch nicht so einfach war.
 
Meine Anforderungen:
– Betrieb mit 2-3 Monitoren komfortabel möglich
– frei konfigurierbare und positonierbare Taskleisten
– Compiz Grid oder eine alternative brauchbare Software zur Positionierung von Fenstern
– Die Umgebung muss erstmal Out of the Box ohne weiteres Gebastel laufen. Ich bastel zwar auch recht gerne, aber meistens fehlt mir eben die Zeit dazu und primär muss ich zuerst einmal damit arbeiten können.
 

KDE
Projektseite und Bildquelle: kde.org
 
Mein erster Weg führte mich mal wieder zu KDE. Ich habe früher viel mit KDE gearbeitet, das einzige Manko war für mich jedoch die Instabilität. Ständige Programmabstürze waren einem produktiven
Arbeiten eher hinderlich und gehörten eigentlich zu den Dingen was ich an Windows nicht vermisste. Leider scheint KDE hier immer noch anfällig zu sein, zumindestens während meiner zweitägigen Testphase hatte ich doch recht viele Abstürze und musste das System sogar teilweise neu starten weil gar nichts mehr ging. Auch trat das gleiche Problem wie bei Unity auf, dass für meinen Rechner die Resourcen für ein flüssiges Arbeiten fast nicht mehr ausreichten.
 
 
LXDElxde
Projektseite und Bildquelle: lxde.org
 
Da ich LXDE schon auf meinem Netbook laufen habe und damit recht zufrieden bin, startete ich hiermit den nächsten Versuch. Meine Anforderungen konnte ich hiermit abdecken, aber im Betrieb mit mehreren Monitoren lief es doch sehr haklig. Ich denke wenn sich LXDE so positiv weiterentwickelt wie bisher, könnte in mittelfristiger Zukunft eine echte Alternative daraus entstehen.
 
 
XFCExfce
Projektseite und Bildquelle: xfce.org
 
Mein alter Bekannter hat viel Potenzial und imense Einstellmöglichkeiten aber ist Out of the Box einfach untauglich. Zudem finde ich die aktuelle Aufmachung mit der unteren Taskbar einfach katastrophal. Mit viel Zeit und Konfigurationsarbeit ist hier aber auf jeden Fall etwas zu machen.
 
 
Gnome 380px-Gnomelogo.svg
Projektseite und Bildquelle: gnome.org
 
Hier hab ich mich nicht lange aufgehalten, denn hier ist kein großer Unterschied zu Unity feststellbar.
 
 
CinnamonOfficial_Linux_Mint_logo.svg
Projektseite und Bildquelle: cinnamon.linuxmint.com
Cinnamon sah am Anfang recht vielversprechend aus, aber erfüllt leider meine Anforderungen bezüglich Grid und der Taskleisten nicht. Eigentlich schade, da mir die Umsetzung sehr gut gefällt.
 
 
MateOfficial_Linux_Mint_logo.svg
Projektseite und Bildquelle: cinnamon.linuxmint.com
 
öhm Gnome 2 oder was … nachschau … nee doch Mate. Ich bin begeistert, es funktionierte fast alles wie gewohnt. Nur Compiz musste noch aktiviert werden. Klar ist ja auch ein Fork von Gnome. Ich habe Mate jetzt seit ca. 4 Wochen im Einsatz und muss sagen ich bin rundum zufrieden. Der einzige Punkt der mir etwas Bauchweh bereitet ist, dass Mate ja keine allzulange Zukunft bescheinigt wird wenn man den Meldungen im Netz glauben schenkt.
 
 
Fazit:
Ich habe in Mate für mich erstmal eine Alternative gefunden und werde Unity zum abwracken aufs Dock schicken. Natürlich sind viele Eindrücke bei diesem Test rein subjektives Empfinden von mir und spiegeln keine Fremde Meinung dar.
 
Aber ich möchte mit diesem Artikel gleich nochmal die Frage an Euch stellen. Gibt es noch eine Desktop-Umgebung die hier nicht aufgeführt ist, mit der ich meine Anforderungen abdecken könnte oder einen Weg für Cinnamon um dieses zu verwirklichen?
 
Auf zu nächsten Schlacht …
 
Euer RSB
 
 
Nachtrag:
Ohje Ohje da kam wohl was falsch rüber. Habs oben jetzt hoffentlich klarer formuliert.

90 Antworten zu “Linux: Die letzte Schlacht des HMS Unity”

  1. Georg sagt:

    RazorQT ist nicht in der Aufzählung. Ein tolles kleines DE, welches gut mit KDE-Anwendungen und -Themes harmoniert. Super wenn man KDE mag, die Kiste aber zu lahm dafür ist.
    http://razor-qt.org/

    • RSB sagt:

      Hallo Georg,

      RazorQT ist mir nicht bekannt, aber danke für den Tipp. Ich denke es gibt noch eine Menge DM für Linux, aber alle zu testen, bzw. erst mal zu finden ist wohl unmöglich. Deshalb freu ich mich über jede Anregung.

      Gruß RSB

  2. Gorja sagt:

    alles aufgeblasener Kokolores hier! ab über die Planke mit euch! Openbox + tint2 + xcompmgr, ihr Grafikjunkies — baut man sich einmal auf seinen Worklflow zusammen, sichert die Dotfiles in die Cloud und freut sich sein leben lang über den “perfekten” Desktop: seinen.

    falls man noch mehr auf die Maus verzichten will: awesome — ist vom Entwickler vom wmii/dwm und richtet sich dank tilling eher an power-user… wer es noch schlanker mag: wmii ;)

    unity ist schon ganz cool… find die Einbindung der windows-taste in den gesamten desktop vorbildlich und hab mir auch einiges für meinen Desktop abgeschaut… windows+w=firefox, windows+e=texteditor, windows+f=dateimanager, … Gnome und KDE sind was das angeht nicht halb so weit… kleiner tipp unter unity: zum cheat-sheet gelangt ihr, indem ihr die windows-taste für 3 oder 5 Sekunden gedrückt haltet… da gibts dann (fast) alle Funktionen zum Fenstermanagment… ;)

  3. Chris sagt:

    Zum Thema “Compiz Grid” kann ich quicktile empfehlen: https://github.com/ssokolow/quicktile

  4. ph0wlteer sagt:

    Wenn du Dir ein wenig Zeit lässt zur Konfiguration, wird XFCE Dein bester Partner. Ich habe hier 4 Monitore und ich bevorzuge da das alte Konzept mit Taskleiste auf jedem Bildschirm, da ich wahnsinnig werde, wenn ich die minimierten Fenster nicht auf eben dem Monitor finde. Bei Mate hatte ich immer Probleme mit den Leisten und ich denke auch, dass dieser Gnome 2 Sprößling zukünftig nicht meine Erwartungen erfüllen wird. Schonmal an eine Mischung aus XFCE-Panel und Nautilus als Dateimanager und Default für den Desktop-Ordner gedacht? In dem Zusammenhang wäre dieser Foren-Eintrag als Ansatz zu sehen: http://forum.ubuntuusers.de/topic/nautilus-statt-thunar-als-default-fuer-desptop/2/#post-4487312. Läuft bei mir like a charme :)

    • RSB sagt:

      Hy ph0wlteer,

      wie glaub schonmal erwähnt, ich kenn XFCE aber kommt als Out Of The Box Variante für mich nicht in Frage. Aber danke für den Link.

      Gruß RSB

  5. Christian sagt:

    Hey, ich nutz zwar nur einen Bildschirm aber die Performance der gesamten Oberfläche ist unter Unity meiner Meinung nach seit Anbeginn hinter sämtlichen Windows-Version. Sollte sich bald mal ändern, ansonsten werden noch mehr User experimentierfreudig. Ich kauf mir keine starke Hardware um ein Betriebssystem zu stämmen..

    Schau Dir mal E17 Enlightment an.. soll minimalistisch sein aber brutal schnell. Grüße :)

    • ph0wlteer sagt:

      Also ich hatte schon ein paar Anläufe mit Enlightenment. Mit Abstand am Performantesten. Nur leider von Übersichtlichkeit und Erweiterten Einstellungen ganz furchtbar… Meiner Meinung nach.

      • RSB sagt:

        An E17 scheiden sich ja auch grad die Geister wenn man so im Netz liest. Aber was ich bis jetzt mal so gesehn und gelesen hab hört es sich nicht schlecht an.

  6. Almin sagt:

    Mir fallen noch razor-qt und consort als DE ein.

  7. intux sagt:

    Ich mag Unity persönlich auch nicht sonderlich. Selbst komme ich recht gut mit der Gnome-Shell zurecht.
    Seit zwei tagen beschäftige ich mich aber mit XFCE und bin begeistert von der Einfachheit. Für ältere Systeme finde ich es mehr als perfekt.

    • RSB sagt:

      Hoi intux,

      rein Interesse halber würd mich interessieren welche Änderungen du bis jetzt vorgenommen hast. Übrigens find ich Deinen Blog gut .. da schnei ich auch gelegentlich immer mal wieder vorbei :-)

      Gruß RSB

      • intux sagt:

        Danke für das Kompliment. Bin aber auch öfters hier!
        Hm, ja Änderungen!? Nein habe ich eigentlich nicht vorgenommen. Ich hatte mit der 12.10 angefangen. Da lief der neuere Catalyst nicht perfekt. Den hatte ich dann downgegradet. Die Kraka überhitzte und das Notebook ging einfach aus. Ich hatte mich dann entschlossen insgesamt auf die LTS zu gehen. Ich hatte das Gefühl das der künftige Bediener so seine Probleme mit Unity haben wird. Er war etwas irritiert vom Desktop. So habe ich den Xubuntu-Desktop aufgesetzt. Das gefiel dann gut. Letztendlich habe ich aber dann doch nochmal alles platt gemacht und Xubuntu 12.04 LTS installiert. So passt eben alles von Anfang perfekt zueinander. Am XFCE habe ich nur die Leiste 2 entfernt und Chromium zum Standard gemacht. Das wars! Und das System rennt wie verrückt!!!

        intux

      • RSB sagt:

        Hoi intux,

        danke für die Information.

        Gruß RSB

  8. amg sagt:

    Deine Anforderungen erscheinen MIR recht krass, aber wenn es halt nötig ist… Selbst habe ich sowohl KDE, Gnome 2/3 und XFCE ausprobiert und nutze seit Ubuntu 12.04 LTS Unity. Nach (geringfügiger) Umstellung meiner Arbeitsweise komme ich damit und zwei Monitoren – mit je 6 Arbeitsflächen – gut zurecht. Dabei finde ich es inzwischen angenehm, dass immer 2 Arbeitsflächen auf beiden Monitoren parallel umgeschaltet werden und man dennoch Fenster von einem Monitor zum anderen verschieben oder über beide zusammen ausdehnen kann.
    Das benötige ich für breite Tabellen oder bei der Bildbearbeitung. – Und wie andere Kommentatoren meine ich auch: ein Hoch der Vielfalt!

    • RSB sagt:

      Wieso findest Du die krass? Ich finde die jetzt nicht allzu anspruchsvoll. Japp und wegen der Vielfalt lieben wir ja alle schließlich Linux.

  9. Klapauzius sagt:

    Was ich an Unity/Ubuntu mittlerweile am schlimmsten finde sind die kleinen Progrämmchen/Prozesse, die lustich private Daten sammeln und über’s Netz an Canonical pusten. Aufgrund der grottigen Performance hab ich mir mal angeguckt was das im Hintergrund so alles läuft und mir wurde schlecht. Schlimmer als beim Apfelhändler oder den Mickeysofties. Whoopsie, Geoclue, die diversen Lenses, das geht gar nicht.

    Ich werd jetzt mal EDE (Equinox) ausprobieren, ansonsten Mate. Unity fliegt bei mir raus. Und wenn Wheezy kommt war’s das mit Ubuntu.

    • RSB sagt:

      Aloha Klapauzius,

      was wird denn alles versendet?

      RSB

      • klapauzius sagt:

        Siehe

        http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=2000108

        Was im am frechsten finde ist, daß das angeblich so benutzer-freundliche Unity null Möglichkeit bietet, das vernünftig zu konfigurieren bzw. auszuschalten. Oder aber plötzlich gehen andere Sachen nicht mehr, wenn man’s tut. Zeitgeist geht noch halbwegs über “Privacy”, vom rest kriegt man noch nicht mal was mit, wenn man nicht mal per top oder System Monitor guckt. Nee, das geht gar nicht.

      • RSB sagt:

        Danke für den Link. Naja hört sich ja net grad prickelnd an.

  10. Anaximander sagt:

    Welche Version von KDE hast du benutzt? Und welche Programme sind bei dir abgestürzt? Unter Arch mit derzeit noch KDE 4.9.5 habe ich derzeit eigentlich keine Abstürze. Eventuell liegt es einfach an deiner Distribution. Oder ich verwende die Problemstellen/-programme einfach nicht. Kann natürlich auch sein.

    • RSB sagt:

      Hy Anaximander,

      die Version kann ich Dir grad net sagen, das was im Dezember in den Repositorys war. Anwendungen z.B. KMail, KWord, Konqueror …

      Gruß RSB

      • Kurt K. sagt:

        Jetzt mal abgesehen, dass alleine “KWord” schon auf was echt antikes deutet, haben alle genannten Programme absolut nichts mit dem Desktop zu tun.
        Unity, Cinnamon usw. werden anhand des Desktops beurteilt, aber bei KDE werden aber völlig willkürliche Programme als Maßstab genutzt, die bloß rein zufällig innerhalb der selben Community entwickelt werden?

        Tipp: Solltest du mal nach ‘nem Webserver suchen, mach deine Entscheidung nicht von OpenOffice abhängig, bloß weil httpd und OpenOffice beide innerhalb der Apache-Community entwickelt werden…

      • RSB sagt:

        Das ist jetzt mal total daneben und deshalb kommentiere ich das jetzt auch nicht weiter.

      • Kurt K. sagt:

        Nachtrag: Bei KDE wird gerade das Screen Management völlig neu geschrieben: http://www.h-online.com/open/news/item/KDE-display-management-to-get-a-boost-with-kscreen-1774693.html
        Zum Sommer-Release (KDE SC 4.11) sollte das soweit sein, um das aktuelle – zugegeben etwas in die Tage gekommene – Modul zu ersetzen.

  11. Martin Weißhaupt sagt:

    Ich nutze selbst nur einen großen Monitor und bin daher eigentlich recht zufrieden mit Unity.
    Aber aus Interesse: Was funktioniert denn nicht beim Multimonitor-Betrieb?

    Ich kann das hier ohne größeren Aufwand leider nicht selbst probieren ;-)

    • RSB sagt:

      Hallo Martin,

      funktionieren tut soweit schon alles, stell Dir mal folgendes Szenario vor. Du hast drei 24 Zoll Bildschirme in voller Auflösung, ganz links deine Unity Leiste und 50 Fenster offen, darunter 30 Terminals. 1. Sind das dann relativ lange Mauswege und 2. versuch mal die Fenster einigermaßen komfortabel wiederzufinden, also für mich zu umständlich. Da sind mir pro Monitor eine Taskleiste die nur das anzeigt was auf dem jeweiligen Monitor ist, tausendmal lieber.

      Gruß RSB

      • Martin Weißhaupt sagt:

        Wie ich gerade gesehen habe gibt es in den Einstellungen unter Anzeige die Möglichkeit das Panel auf allen Bildschirmen anzuzeigen. Ich weiß aber nicht ob das was taugt.

        Wo du es gerade erwähnst fällt mit eine Sache auf, die mich auch schon länger stört. Ich möchte eigentlich für jeden virtuellen Bildschirm nur die Fenster sehen, die auf diesem geöffnet sind. Aus dem Grund habe ich in letzter Zeit die virtuellen Desktops tatsächlich weniger verwendet…

      • RSB sagt:

        Genauso gehts mir eben auch

      • Higgi sagt:

        Hey,
        hast du dir schonmal Terminator angeschaut? Das ist ein Terminalemulator mit “Tilling” Funktionalität. Das finde ich praktischer als für jede Terminal Sitzung ein eigenes Fenster zu haben. Ich habe auch öfters mehrere Instanzen von Terminator laufen und habe so eine tolle Gruppierung der Terminals.

      • RSB sagt:

        Hoi Higgi,
        kannge ich bis jetzt net, hab mir grad mal ein paar Screenshots angeschaut sieht mal gar nicht schlecht aus. Muss ich mal bei gelegenheit testen.
        Vielen Dank für den Tipp.

        … und ne buddel voll Rum …

        RSB

      • Martin Weißhaupt sagt:

        Wie ich sehe gibt es den folgenden Bugreport der abgelehnt wurde:
        https://bugs.launchpad.net/unity/+bug/683170

        Das finde ich absolut unverständlich. Ich werde mal sehen ob man das irgendwie hacken kann. Nach einem ersten Blick in den Quelltext sollte es möglich sein aber da muss ich wohl ordentlich Zeit rein stecken :D

      • RSB sagt:

        Das bestärkt mich immer mehr in meiner Vermutung, dass es für Unity niemals zusätzliche Leisten geben wird.

  12. bostaurus sagt:

    Hallo, gut geschriebener Artikel, an dem mich auch gefreut hat, dass ich nicht der einzige bin, der mal eine Zeitlang die bekannten Desktops durchgetestet hat – auch weil ich anfangs nicht mit Unity klar kam. Hängen geblieben bin ich seit jetzt einem Jahr bei KDE. Der liegt mir einfach besser, und keinen der angesprochenen Kandidaten find ich, weil ich mich wirklich jeweils in die Bedienung reingekniet habe, mittlerweile ernsthaft schlecht.
    Die angesprochenen Probleme bzgl. der Performance von Ubuntu 1210 kann ich aus der virtuellen Maschine bestätigen; da läuft es nur ruckelig. Kubuntu hingegen geht langsam und flüssig. Bei meinem Netbook Eeepc 10″ der ersten Generation lief Ubuntu in der 2D-Variante, aber das Update auf 1210 hinterließ ein nicht mehr richtig hochfahrbares System. Ich habe dann per Recovery das gnome-panel nachinstalliert. Das läuft gut und beschwerdefrei. Nur: Unity 2D war schöner und handhabbarer.

    • RSB sagt:

      Aloha bostaurus,

      mit der Bedienung geb ich Dir völlig recht. Meinem Arbeitsstil kommt die Entwicklung gerade auch nicht entgegen. Aber mit Mate hab ich jetzt erstmal eine Alternative für mich gefunden und jetzt einfach mal abwarten, was das Jahr noch so bringt.

      Gruß RSB

  13. ubik sagt:

    Ich kann Cairo-Dock empfehlen. Man installiert es und wählt dann im Lightdm “Cairo-Dock mit Desktop-Efffekten”.

    Ist super simpel gestrickt und wird allen Anforderungen gerecht.

    • RSB sagt:

      Hy ubik,

      Danke für den Vorschlag, aber daß ist doch genau die Dock die XFCE standardmäßig drin hat und die mir nicht wirklich zusagt.

      RSB

      • Almin sagt:

        Nein, das stimmt nicht.
        Das Dock das XFCE standardmäßig nutzt ist das XFCE-Panel im Dock-Modus.
        Das Cairo-Dock ist ein davon völlig unabhängiges Dock.

      • RSB sagt:

        Hm seltsam, wieso hatte ich dann das Cairo-Dock bzw. eins was genauso aussah? Muss ich nochmal schaun.

  14. Andreas Abendroth sagt:

    Hallo RSB!

    Hast Du es auch schonmal mit Enlightenment E17 probiert? Läuft bei mir (einmal Bodhi Linux auf alten Laptop, einmal Xubuntu mit Alternativen auf Desktoprechner) sehr flüssig. Wie es mit Multimonitorunterstützung aussieht, habe ich noch nicht ausprobiert.
    Zum Thema Anpassungen: Die muss man aber immer vornehmen, die Vorkonfiguration trifft doch kaum alle Vorlieben.
    Zum Thema XFCE: Was stört dich an der unteren Leiste? Setz’ sie doch woanders hin.

    • RSB sagt:

      Hy Andreas,

      nein E17 hatt ich nicht ausprobiert, der kam erst kurz nach meinem Testmarathon in der finalen Version raus. Bin mit dem Artikel leider aus persönlichen Gründen erst jetzt fertig geworden. Aber ich hab die Artikel darüber in den letzten Wochen interessiert verfolgt. Das steht auf meiner Liste was ich mal noch ausprobieren möchte.

      Zu XFCE: Ich find die Leiste an sich gruselig (meine Meinung)

      Gruß RSB

      • Almin sagt:

        Dann nimm sie komplett raus, habe ich auch so gemacht und mache ich auch so.
        Rechtsklick drauf, Leisteneinstellungen -> Leisteneinstellungen, oben die entsprechende Leiste auswählen (Die aktuell gewählte ist rod umstrichelt), und rechts nebendran auf das X für Löschen klicken, Und weg ist es! ;)

      • RSB sagt:

        Jo schon klar. Meine Erfahrung mit XFCE ist halt, dass ich erstmal viel anpassen muss bis es “für mich” passt.

      • Andreas Abendroth sagt:

        Hi RSB,

        probier’ E17 aus, es lohnt sich. Und wenn er nicht deinen Anforderungen entspricht, brauchst Du ihn ja nicht weiter zu beachten.

        Andreas

  15. ubukus sagt:

    Ich habe eine ähnliche Desktop Odysse gemacht, wie Du, natürlich nur auf einem Monitor.
    Auch ich gehöre zu denen, welchen Gnome 3 und Unity eher schmerzen bereiten. Und bevorzuge daher doch ehr Mate. Besonders hübsch finde ich unter Mint das SUCHEN Menü. Man gibt dort einfach den Namen des gesuchten Programms ein, und es wird entweder gestartet oder, wenn im Software Center vorhanden, installiert. Das hat mir schon sehr viel Sucherei im Software Center gespart. In diesem Zusammenhang ist es mir unverständlich, daß dieses Suchen Menü bei Cinnamon nicht vorhanden ist.
    Meinem Mate Desktop habe ich oben ein zusätzliches Panel verpasst, mit dem “klassischen Gnome Menü”.
    D.h., ich habe nun 2 Start Menüs – unten Mint und oben “Gnome”. Ich kann hierdurch nun, bedarfsabhängig, das geeignete Menü wählen = keines von beiden ist unnötig.
    Was Cinnamon betrift, ist es noch weit weg von der Gnome 2 – Kompatibilität, z.B. funktioniert die ganze Sachen mit den Panels noch nicht richtig.
    Es bleibt nur zu hoffen, daß Mate zumindest so lange weiter gepflegt wird, bis Cinnamon voll Gnome 2 kompatibel ist.

    • RSB sagt:

      Hoi ubukus,

      ja Cinnamon hat von der Oberfläche für mich auch einen vielversprechenden Ansatz. Leider fehlt aber genauso wie bei Gnome3 und Unity die Anpassbarkeit, aber da bin ich guter Hoffnung, dass das noch kommt.

      RSB

  16. Kurt K. sagt:

    Also ich nun nun echt nicht der größte Freund von Unity, aber mit der Hardware unflüssige Ausführung hinzukriegen, zeugt schon echt von Talent des Users, Sachen kaputt zu kriegen. Gleiches gilt für die Kommentare zu KDE und den angeblich ständigen Abstürzen.

    • RSB sagt:

      Hy Kurt,

      den 1. Teil hab ich jetzt ja schon zu genüge kommentiert. Zu Punkt 2 da ist nix von angeblich, dass ist einfach so und das war früher auch nicht anders. Versuch mal mehrere hundert Mails in K-Mail zu verschieben … das ging bei mir bis jetzt immer schief … nur um mal ein Beispiel zu nennen. Aber wenns bei Dir passt …. passts ja.

      RSB

      • Kurt K. sagt:

        Verstehe ich nicht. Der Desktop stürzt ab, wenn du Mails verschiebst? In was für einem Zusammenhang stehen verwendeter Desktop und Mailprogramm überhaupt?

      • RSB sagt:

        Nicht der Desktop sonder das Programm.

      • Kurt K. sagt:

        Dann teste doch auch nur den jeweiligen Desktop. Ich sage nicht, dass du Plasma Desktop unbedingt total Knaller finden musst, aber es gibt nun echt keinen Grund, weshalb man nicht weiterhin Thunderbird, LibreOffice oder was auch immer weiter nutzen sollte, zumal die KDE-Community sich echt Mühe gibt, andere Programme (insb. welche auf GTK-Basis) ordentlich einzugliedern.

      • RSB sagt:

        Plasma find ich vom Design her klasse, aber was ist jetzt so schwer daran zu akzeptieren, dass KDE für mich zur Zeit nicht in Frage kommt?

      • Kurt K. sagt:

        Ich habe kein Problem damit, wenn was für dich nicht infrage kommt. Ich habe ein Problem mit den Pseudo-Argumenten, die du lieferst.
        Magst du Plasma Desktop nicht? Schön. Die genannten Anwendungen haben trotzdem absolut nichts mit dem Desktop zu tun.
        Ich mag die KDE-Webbrowser z.B. auch nicht, die Plamsa-Oberfläche schon. Daher nutze ich halt Firefox und mir bricht kein Zacken aus der Krone. Thunderbird habe ich auch installiert und LibreOffice auch.

  17. chris_blues sagt:

    Ich bin auch nach längerer Such bei MATE angekommen! Der 2. Favorit ist KDE. Der ganze größere Rest (unity, gnome3) find ich völlig am Kern vorbei geschossen. (Dies spiegelt meine ganz subjektive Meinung wider) LXDE, XFCE und die anderen lightweight brothers sind ja schön und gut und funktionabel, aber lassen allerhand an Komfort wünschen.
    Es ist mir vollkommen unklar warum man so ein phantastisch gutes Konzept wie Gnome2 fallen lassen muss, nur um (so wie schon 10 andere zuvor) das Rad noch mal neu zu erfinden. Es tut mir wirklich leid um all die guten Ideen, daher vermute ich, wird Cinnamon noch allerhand User auf deren Seite ziehen, aufgrund der guten Technologien, aber die sture Unfähigkeit, den Desktop vom Tablet zu trennen, kann man nur ablehnen. Auf einem Tablet mag das ja alles prima funzen (kann ich nicht nachvollziehen, weil ich kein Tablet hab) aber auf dem Desktop ist das die blanke Katastrophe!!!
    Heutzutage tun alle irgendwie so, als würde man als Gnome2-Fan zum Urgetier gehören, aber wenn man mal ehrlich ist, gehört Gnome3, Unity etc pepe nur zu einer kleinen Nische, nämlich dem Touchscreen. Der Desktop wird allerdings nicht so schnell verschwinden, wie sich das so einige Entwickler hoffen. Das wird noch an die 10 Jahre dauern bis so ein Touchscreen-Teil die Leistung hat wie mein Desktop-Computer… …und selbst dann, kann ich mir nicht vorstellen, daß ich dann ohne REALE Tastatur auskomme…
    (diese touchscreen-keyboards kø§z€n mich einfach an!!!!)
    Mein Senf zur Thematik! :)

    Das heißt alles nicht, daß ich den Fortschritt dabei nicht anerkennen würde, ganz im Gegenteil! Ich vermute Unity auf dem Smartphone würde Grenzen sprengen! Aber Unity auf dem Desktop… :-/

    Sorry, wenn ich hier abgedriftet bin… :)

    • RSB sagt:

      Aloha chris_blues,

      kein Thema, mich intressiert die Meinung von Anderen in der Regel immer, wenns kein reines gebashe ist. Ich bin in Deinem Fall teilweise anderer Meinung. Ich finde die Entwicklung an sich nicht schlecht, aber mir fehlt einfach die Freiheit meinen Desktop so zu konfigurieren wie es mir gefällt. Mit der Thematik Touchscreen stimm ich Dir aber zu. Als ich demletzt das erste mal nen Win8 Rechner gesehen hab, hats mich schier zerissen. ICQ im Vollbildmodus auf nem 24 Zöller :-) und das Gekachel aufm Server erst …. gruselig.

      Aber jedem sein Spielzeug …

      Gruß RSB

      • chris_blues sagt:

        Ja danke! Fühle mich auch halb verstanden :D !!!
        Seit ich dank Linux/Ubuntu zum Glück Windoze hinter mir lassen konnte, hab ich kaum noch damit zu tun. Habe mit Win8 noch keinen Kontakt gehabt und bin auch gar nicht traurig darüber ;)
        Aber wie bereits gesagt, Gnome3 und Untity tun mir wirklich weh. Da fühl ich mich als Desktop-Anwender echt übergangen.
        Lang lebe Mate :) Nicht unbedingt, weil ich nostalgisch bin, oder weil ich Änderungen gegenüber nicht klarkomme, wirklich nicht. Sondern nur weil ich es natürlich finde, wie Gnome2 arbeitet/gearbeitet hat. Wenn ich da also ein Einzelfall sein sollte, was ich ja offenbar nicht bin, dann würde ich damit umgehen lernen, aber ich glaube, daß diese “Fortschritte” zum Teil große Rückschritte sind. Verschlimmbesserungen.
        Aber mit ein bißchen Glück wird sich die Frage nach de Oberfläche auch wieder spalten in Anwendungsgebiete. Smartphone/Tablet bilden da wahrscheinlich ein Sparte, Laptops eine andere und Desktops nochmal eine andere. Das würde für mich Sinn machen…

        Aber genug davon!

        Danke für Deine Beiträge!

        …und das war wirklich nicht als bashing gemeint!… wirklich! :)

        Jruß
        chris

      • RSB sagt:

        Hy Chris_blues,

        ich seh das nicht als bashing und kann hier eigentlich nichts mehr hinzufügen, ausser vieleicht, dass es ja nicht unbedingt eine Teilung zwischen den einzelnen Geräten geben muss, aber es sollte wenigstens die Möglichkeit bestehen, sich seinen Dekstop weiterhin so einzurichten wie man es möchte bzw. gewohnt war.

        Gruß RSB

  18. Ole sagt:

    Kann ich voll nachvollziehen.
    Hatte Unity anfangs auch sehr offen gegenüber gestanden.
    Aber das ist Geschichte.
    Vielleicht habe ich auch nur dadurch zu LXDE und XFCE gefunden und auch mal in den Derivaten Lubuntu und Xubuntu gestöbert.
    Gnome war eigentlich immer mein Lieblingsdesktop.
    Jedoch ist der Gnome 3 echt nicht mein Ding.
    Allerdings kann man ja auch mal den Klassischen Modus probieren,der Gnome 3 wie den guten,alten Gnome 2 erscheinen lässt.
    Ist bei mir jedenfalls noch das einzige, was von Gnome übrig geblieben ist.
    Ohne den Klassischen ( http://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Shell?highlight=gnome#Klassischer-Desktop ) Modus, würde Gnome das gleiche wie Unity passieren……bei mir nicht mehr vorhanden …

    • RSB sagt:

      Hy Ole,

      wie schon im Artikel erwähnt, vom Design und dem grundlegenden Konzept find ich Unity auch nicht schlecht, leider fehlts einfach für mich an der Anpassungsfähigkeit.

      RSB

  19. Torsten sagt:

    Ich persönlich mag Xubuntu und Xcfe sehr, auch wenn dort sicherlich noch vieles verbesserungswürdig ist, finde ich es doch noch am besten. Jedenfalls für mich. Andere mögen das anders sehen, aber ich sehe das so – und wie ich die Welt sehe, ist schon richtig ;-)

    • RSB sagt:

      Hy Torsten,

      japp XFCE hat viel Potential, aber leider muss hier erstmal immer viel Arbeit investiert werden, bis es zumindestens für mich passt und da kommt halt mal wieder der Zeitfaktor ins Spiel.

      RSB

  20. David sagt:

    Ich habe auf meinem Notebook C2D, 2GHz, 4 GB eine sehr ähnliche Erfahrung gemacht. Aus dem Grund hatte ich mir vor ca. 14 Tagen eine SSD besorgt und bin auf Lubuntu umgestiegen.

    Bis Jetzt bin ich noch sehr zufrieden.

    Gruß David

    • RSB sagt:

      Aloha David,

      ja das Thema SSD reizt mich doch auch ziemlich, aber da muss ich mich erstmal reinarbeiten, wozu mir grad einfach die Zeit fehlt. Was man da ja so am Rande mitkriegt, gibts da doch einiges zu beachten.

      Gruß RSB

      • chris_blues sagt:

        …wenn ich hier mal reingrätschen darf…
        Hab mir kürzlich auch ne SSD zugelegt. Es ist simpel, wie ne Festplatte nur sein kann, und schnell wie die Hölle! Wahnsinn! Habe mir auch die SSD-Artikel auf wiki.ubuntuusers.de durchgelesen und kam zu dem Schluß, daß ich mir die Zeit hätte sparen können, aber sicher ist sicher, und ein paar Tests schaden ja nicht. Aber es war absolut schmerzlos. Eingebaut, installiert und fertig. Rast wie zwei…

      • RSB sagt:

        Aloha chris_blues,

        ich hab von einigen Seiten jedoch schon gehört, dass man einiges beachten soll wenn man länger Spaß an der SSD haben möchte. Deshalb hab ich mich bis jetzt noch nicht damit beschäftigt, da mir einfach die Zeit fehlt.

        RSB

  21. max sagt:

    Hi,
    nachdem Ubuntu/Unity auf meinem Lenovo X121e beim DTP ins Stolpern kam und reichlich zäh lief, habe ich mich aus Zeitmangel zu Crunchbang/Openbox gerettet. Schnell, stabil, schick – super Alternative. Mehrere Monitore, Taskleisten, Workspaces – alles da. Anderes nachinstallierbar, wenn man’s denn braucht.
    M.

    • RSB sagt:

      Hy max,

      Openbox hatte ich vor Jahren mal kurz angetestet, konnt mich aber nicht damit anfreunden. Aber werd mir mal bei Gelegenheit die Crunchbang Variante anschaun.

      Danke für den Tipp,

      RSB

  22. johnny sagt:

    Ich schließe mich dem Unken aus den Weiten des Internets hat – ich halte MATE nicht für zukunftsfest. Ggf. kannst du dir mal den Legacy Mode von Gnome 3.8 nach dessen Veröffentlichung ansehen. Soweit ich im Bilde bin, werden dort viele Konzepte von Gnome 2 wieder aufgegriffen.

    Just my 2 cents…

    • RSB sagt:

      Hy johnny,

      ich hoffe mal, dass das so kommt. Ich versteh irgendwie nicht warum die Entwickler drauf nicht eingehen, wenn man im Netz liest wieviel Leuten grad die frei konfigurierbaren Taskleisten einfach fehlen. Es muss ja nicht von Haus aus aktiviert sein, aber die Möglichkeit es selber hinzuzufügen wäre meiner Ansicht nach angemessen.

      Yes Sir,
      RSB

  23. anonym sagt:

    Wenn bei der CPU+8GB RAM Unity und GNOME 3 nicht flüssig laufen, liegt das nicht am höheren Ressourcenverbrauch, das ist dann schlicht ein Bug. Benutzt du denn proprietäre Grafikkartentreiber?

  24. DerSell sagt:

    Servus,
    also ich kann nicht sagen was bei dir schief läuft, aber mein Kubuntu 12.04 läuft auf nem C2D E6300 mit 2*2,13Ghz und 8gb Ram flüssig. (Selbst auf meinem alten Laptop mit 2gb ram und 1,7ghz läufts noch einigermaßen …. da spinnt dann nur der FF.)
    LG

    • RSB sagt:

      Ahoi DerSell,

      sorry das kam in meinem Artikel nicht richtig rüber, es ist natürlich nicht den blanken Desktop sondern inklusive Anwendungen gemeint. Des weiteren hab ich leider auch noch nen Zahlendreher im Prozessortakt drin gehabt. Es sind 2,26 und nicht 2,66 Ghz.

      Gruß RSB

      • Marcus sagt:

        Ich empfehle dir deinen Rechner mal auf mögliche Hardwareprobleme hin zu untersuchen.

        dmesg und memtest86 kann Auskunft geben.

      • RSB sagt:

        Hallo Marcus,

        wie gesagt mit der Hardware ist alles in Ordnung, ich hatte mich im Post nur etwas unglücklich ausgedrückt.

        Gruß RSB

  25. JumpLink sagt:

    Hast du es mal mit dem Paket “gnome-panel” ausprobiert? Wenn mansich das auf einem Ubuntu mit Unity installiert bekommt Gnome-Classic beim Startbildschirm zur Auswahl zurück, so wie es früher bei Ubuntu Standard war. Inwiefern unterscheidet sich Mate davon, hat es dieser Variante gegenüber irgendwelche Vorteile?

    • RSB sagt:

      Hy JumpLink,

      nee kenn ich nicht, daß ist wohl an mir vorbeigegangen. Aber hört sich auf jeden Fall intressant an und werd ich auf jeden Fall mal testen. Unterschied zu Mate kann ich dadurch natürlich nicht sagen. Weißt Du ob “gnome-panel” aktiv weiterentwickelt wird, also auch in Zukunft zur Verfügung steht?

      Danke für den Tipp,

      RSB

  26. Martin sagt:

    Oh mann, wenn man mit einer grafischen Oberfläche nicht klarkommt, dann ist die Aussage falsch, dass niemand damit klarkommt. Insofern muss es nicht heißen: “….man gewöhnt sich nicht daran.” sondern “DU gewöhnst DICH nicht daran.”.

    Ich nutze Unity auch seit Beginn und kam schon nach zwei Tagen damit klar. Es vereinfacht für mich den Umgang (vor allem dank Lenses und Shortcuts) ganz extrem. Aber ich würde nie behaupten, dass das für alle gelten muss! Ich finde es sogar gut, dass nicht jeder damit klarkommt, da nur dadurch gewährleistet ist, dass verschiedene Desktopansätze exitsieren und weiterentwickelt werden. Damit sichern wir uns die Vielfalt, die Linux ausmacht. Ansonsten könnten wir ja gleich Windows nehmen und uns die Bedienung eines Konzerns aufzwingen lassen, die ICH im übrigen mittlerweile einfach furchtbar und teilweise echt unlogisch finde. Trotzdem gibt es auch dort welche, die das Gegenteil behaupten.

    Ergänzung: Ich habe einen wesentlich langsameren Rechner mit weniger RAM und einer einfachen INTEL-Graka und Unity ist alles andere als langsam.

    • RSB sagt:

      Wenn Du den Artikel aufmerksam gelesen hättest und nicht nur eine kleine Textpassage Zitieren würdest, wäre Dir aufgefallen, daß es in diesem Artikel nicht um die Allgemeinheit geht, sondern nur um meine persönliche Meinung.

      Wenn Dir die Benutzung von Unity entgegen kommt ist das vollkommen in Ordnung, doch für meine Arbeit ist die Bedienung nur hinderlich. Der einzige Punkt in dem ich Dir zustimme ist, die Sicherung der Vielfalt mit unterschiedlichem Nutzerverhalten, wobei ich hier wieder der Meinung bin, daß Unity und Gnome3 einen hier zu stark einschränken und ein festes Bedienkonzept vorgeben. Wenn ich mir vorschreiben lassen will, was und wie ich mit meinem Rechner zu arbeiten habe würd ich mir nen Mac holen.

      Klar soweit ..
      RSB

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